Covestro und die RWTH Aachen arbeiten gemeinsam in der Katalyse-Forschung

Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft

Beim Stichwort Katalysator denken nicht wenige vor allem an den Autoauspuff. Aber die chemischen Turbos können viel mehr: Über 85 Prozent aller chemischen Reaktionen basieren auf Katalyse. Entsprechend wichtig ist die Forschung auf diesem Gebiet. Hier ist das CAT Catalytic Center in Aachen führend, das von Covestro und der RWTH Aachen getragen wird.
Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff – es sind immer wieder dieselben Bausteine, mit denen die chemische Industrie arbeitet. Allein die Kombination entscheidet, welche der unzähligen Stoffe daraus entstehen. Die Elemente zusammenzubringen ist Aufgabe von Katalysatoren – chemische Heiratsvermittler, die Reaktionen in Gang setzen, steuern und beschleunigen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden und ohne unerwünschte Nebenreaktionen hervorzurufen.

Die Herausforderung: Katalysatoren müssen für die unterschiedlichen Synthesen maßgeschneidert sein. Mit diesem komplexen Gebiet befasst sich das CAT Catalytic Center auf dem Campus der RWTH Aachen. Es beschäftigt 25 Mitarbeiter und arbeitet intensiv mit weiteren Instituten der Hochschule zusammen.

Im Februar 2008 hatte das Zentrum, das von der RWTH Aachen sowie von Covestro gemeinsam finanziert wird, die Arbeit aufgenommen. Im Frühjahr 2012 wurde die Kooperation um fünf Jahre verlängert.

Im Rahmen dieses modellhaften Zusammenspiels von Wirtschaft und Wissenschaft wurden nachhaltige Projekte wie „Dream Production“ auf den Weg gebracht – eine Forschungsinitiative, die darauf abzielt, das Klimagas CO2 als Rohstoff für Polyurethan-Schaumstoff zu nutzen und so den bisherigen Kohlenstoff-Lieferanten Erdöl teilweise zu ersetzen. Ein neuartiger Katalysator spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen zum CAT Catalytic Center gibt es hier.