Kombination aus Energieeffizienten Lösungen und erneuerbaren Energien

Zukunftshaus

Mit der umfassenden Sanierung und Modernisierung eines Geschäftshauses in der Bottroper Innenstadt zeigt Covestro zusammen mit Partnern des EcoCommercial Building Programms (ECB) auf, wie auch kommerziell genutzte Gebäude in Plus-Energie-Häuser umgewandelt werden können.

Durch zahlreiche energieeffiziente Lösungen für Gebäudehülle und -technik sowie den Einsatz regenerativer Energien erzeugt das „Covestro Zukunftshaus“ mehr Energie als die Nutzer verbrauchen.

  • Ein Sonnenreflektor auf dem Dach – ein Heliostat – fängt das Sonnenlicht mit speziell angeordneten Spiegeln ein, bündelt es und leitet es über Glasfaserkabel ins Gebäudeinnere. Die Kabelenden geben das Licht an den Decken der Flure ab. Gekoppelt ist dieses System mit konventionellen Leuchtdioden. Diese werden automatisch dazu geschaltet, wenn das Tageslicht aus dem Heliostat nicht ausreicht.

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  • Das Gebäude bezieht den Großteil seiner Energie umweltfreundlich aus einer Photovoltaikanlage, die auf dem Flachdach installiert ist. Hier wird Sonnenstrahlung über elektrochemische Prozesse in Elektrizität umgewandelt. Der Clou: Die Solarzellen sind ziehharmonikaförmig angeordnet. So kann die Dachfläche optimal ausgenutzt werden. Eine Idee des Ingenieurbüros Jung aus Köln, welches das Energiekonzept des Hauses insgesamt entworfen hat.

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  • Ein innovativer Sonnenschutz sorgt dafür, dass es in den Räumen bei schönem Wetter nicht zu hell und zu heiß wird. Es handelt sich um ein sensorgetriebenes System aus Lamellen, die sich in den Fenstern zwischen zwei der drei Scheiben befinden. Die Lamellen richten sich automatisch nach dem Grad der Helligkeit und dem Stand der Sonne. Angetrieben wird das System von einem elektromagnetischen Motor. Eine Beschichtung auf Basis des Kunststoffs Polyurethan sorgt für eine optimale Lichtlenkung

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  • Neben dem Treppenhaus gibt es in dem fünfstöckigen Gebäude auch einen Aufzug – und zwar einen ganz besonderen. Der Niederspannungslift nutzt Solarenergie aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach, um seine Batterien zu speisen. Beim Bremsen lässt sich zudem Energie zurückgewinnen. Der Aufzug hängt nicht an Stahlseilen, sondern an mit stählernen Litzen verstärkten Gurten aus thermoplastischem Polyurethan.

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  • Die Außenhülle des Gebäudes besteht vorne aus einer mehrschichtigen Konstruktion – einer so genannten vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Sie ermöglicht das aparte Aussehen, eine graue wellenförmige Struktur. Platten aus Polyurethan-Hartschaum sorgen für hocheffiziente Wärmedämmung. Polyurethan gilt als bester industriell verfügbarer Dämmstoff.

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  • Das Gebäude nutzt nicht nur Solarenergie, sondern daneben noch eine zweite umweltfreundliche Energiequelle: Geothermie. Hierbei wird die im Innern der Erde gespeicherte Wärme über Rohre nach oben geführt und dort zur Erzeugung von Strom und zum Heizen verwendet.

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  • Die Betondecken in den Kellern sind mit Dämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum versehen. So entweicht die Wärme nicht nach außen. Und von unten dringt keine Kälte ein.

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